Weiterbildung
Endlich durchatmen!
Mehr tun bei lungenerkrankten Menschen
COPD und Lungenemphysem weisen weltweit steigende Zahlen auf und das spiegelt sich auch in den Atempraxen wieder. Verengte Atemwege, überblähte Lungen, Leistungsabfall, Ängste und Depressionen - das sind die Kernthemen der Betroffenen. Je nach Schweregrad der Krankheit sind die Einschränkungen gravierend. Durch die angestrengte Atmung verändern sich oft die ganzen muskulären wie auch knöchernen Strukturen, was das Atem- geschehen noch mehr erschwert. Die Atemtherapie kann diesbezüglich viel Unterstützung leisten - und sie kann noch mehr tun.
Inhalte
Diese Weiterbildung bietet ein breites Spektrum an taktilen und praktischen Interventionen zur Verbesserung des Atemmusters, Sekretförderung, Atemtraining, Thoraxmobilisation, Selbsthilfe und Entspannung. Sie ist eine fachliche Erweiterung rund um die erkrankte Lunge, das Zwerchfell und den ganzen Bewegungsapparat.
Wirkung
Gezielte manuelle Reize mit unterschiedlicher Dosierung an Haut, Muskeln, Sehnen und Knochenübergängen setzen eine reflektorische Atemreaktion in Gang. Dadurch werden folgende physiologische Prozesse hervorgerufen:
- Veränderung der Atembewegung
- Regulation von Spannungsdysbalancen der Atem- und Atemhilfsmuskulatur und der Muskulatur generell
- Verminderung erhöhter Gewebewiderstände von Haut und Unterhautgewebe
- Eigenregulation des Organismus
Zielgruppe
Fachleute aus den Bereichen Atemtherapie mit Diplomabschluss
| Kosten | CHF 1320.- |
| Dauer | 42 Stunden |
| Daten | Mo/Di 23./24. November 2026 Do/Fr 28./29. Januar 2027 Mo/Di 19./20. April 2027 |
| Zeit | jeweils 09.00 - 17.00 Uhr |
Körper- und Atemtherapeutin LIKA, Eidg. dipl. Atemtherapeutin OdA KT, Naturheiltherapeutin NHS.
Ehemals Vorstandsmitglied Atemfachverband PDKA LIKA und ehemals Gründungs- und Kommissionsmitglied Atemfachverband Schweiz AFS. Seit 2002 eigene Praxis in Baden. Mitinhaberin der LIKA GmbH.