Weiterbildung

Weisse Tara

Keine Vorkenntnisse erforderlich

 

Lama Kunsang wird in seinen Belehrungen die Bedeutung der weissen Tara für die
persönliche Praxis erklären und gemeinsam mit uns die Rezitation von Text und
Mantra üben, sodass wir die Praxis dieser Tara auch selbständig in unserem Alltag
ausführen können.

Die weisse Tara gilt als die Mutter aller Buddhas. Uns gewöhnlichen Menschen, die
wir uns im Samsara redlich abmühen, einigermassen ethisch zu denken, zu reden
und vor allem zu handeln, bietet sie sich kraft ihres grossen Mitgefühls als
Beschützerin und Retterin an und hilft uns, das Leiden zu überwinden.

Von Praktizierenden auf der ganzen Welt wird sie angerufen, wenn sich grosse
Hindernisse in unseren Weg stellen, wenn wir unter Furcht und Angst leiden oder
wenn ein uns nahestehender Mensch oder wir selber, schwer erkrankt sind.

Die weisse Tara gehört, genauso wie der Bodhisattva Avalokiteshvara, zur Lotus-
Familie des Buddha Amitabha, der auf vielen Darstellungen über ihren Köpfen
dargestellt wird. Der Legende zufolge entstand die weisse Tara aus einer Träne
Avalokiteshvaras, der sehr verzweifelt darüber war, seinem Gelübde, allen
Lebewesen zu helfen, nicht gerecht werden konnte. Tara versprach ihm, ihn in
seinem Wirken tatkräftig zu unterstützen. Damit verkörpert sie den weiblichen Aspekt
des grenzenlosen (oder bedingungslosen) Mitgefühls.

 

Kosten CHF 190.-
Dauer 6 Stunden
Daten 25. September 2022
Zeit 10.00 - 17.00 Uhr

Leiter

Lama Kunsang Ripoche

Lama Kunsang Rinpoche

Er ist der spirituelle Leiter des Buddhistisches Zentrum für Meditation,Tsa-Lung und Philosophie
in Kreuzlingen (CH) am Bodensee. Er bildete sich in der Kunst der Thanka- und Mandalamalerei aus. Danach trat er in das Drikung Kagyupa Institut in Dehra Dun ein. In den folgenden sieben Jahren vervollständigte er seine Studien als Mönch in folgenden Bereichen: "Die Fünf Abhandlungen über Buddhististische Philosophie", tibetische Poesie und Grammatik. 1997 bekam er den Titel des Shastri (Kachospa oder Dharmalehrer). Er unterrichtete junge Mönche in tibetischer Grammatik und buddhistischer Philosophie.

Danach begab er sich in ein dreijähriges Retreat in Indien, das den "Sechs Yogas des Naropa" und dem "Fünffachen Pfad von Mahamudra" gewidmet war. Er beendete die Zeit mit der Auszeichnung "Meister des Retreats". Darauf wurde er Teil des "Science meets Dharma" Projekts. Er verbrachte die Jahre 2001 bis 2005 im Tibet-Institut in Rikon in der Schweiz.

2005 wurde das Drikung Kagyu Dorjie Ling Zentrum mit Kunsang Rinpoche als leitendem Lama von seiner Eminenz Garchen Rinpoche mit dem Segen seiner Heiligkeit Chetsang Rinpoche eingeweiht. Das Zentrum ist bisher das einzige der Drikung Kagyu Linie in der Schweiz.

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