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Weiterbildung

Wie nett soll Therapie sein?

Persönlichkeitsstörungen verstehen und einen konstruktiven Umgang mit der Konfrontation lernen

Tagesworkshop 1 im Frühling und Tagesworkshop 2 im Herbst (Seminare können einzeln besucht werden – siehe unten „Form der Workshops“)

Eine erfolgreiche Therapie kann als Balance zwischen Vertrauen und Herausforderung verstanden werden. Vertrauen entsteht durch eine solide Therapiebeziehung und Herausforderung besteht darin, Klienten mit ihren eigenen destruktiven Verhaltensweisen zu konfrontieren. Aus dieser Balance entsteht die Möglichkeit für den Klienten, sich zu verändern und zu wachsen.

Doch wie stellt der Therapeut überhaupt eine fruchtbare Therapiebeziehung her, die auf die individuellen Bedürfnisse der Klienten massgeschneidert ist? Und wann ist der richtige Moment, den Klienten zu konfrontieren? Und mit was konfrontiere ich den Klienten überhaupt?

Inhalt und Ziele

Mit der Plananalyse und der motivorientierten Beziehungsgestaltung besteht ein praktisches Hilfsmittel, eine Therapiebeziehung herzustellen. Ist diese einmal sicher, steht der Therapeut vor der Herausforderung, gerade im Rahmen der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, Klienten mit ihren eigenen Anteilen der Störung zu konfrontieren. Beispiele dazu sind hohe Anforderungen und Erwartungen, Misstrauen, Jammern, Belehren, Ablenken, Vermeiden, Intellektualisieren und andere Verhaltensweisen. Da diese den meisten Klienten nicht bewusst sind, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass diese zuerst mit Abwehr reagieren. Diese unbestritten heiklen Momente in der Therapie bieten aber eine Chance für den Klienten, sich zu entwickeln. Diese Situationen bedürfen für den Therapeuten viel Feingefühl und eine gute Vorbereitung.

Form der Workshops

Die Inhalte werden in zwei eintägigen Workshops erarbeitet. Die Kurse sind aufbauend, doch ist der erste Workshop keine Voraussetzung für die Teilnahme am zweiten. Beide Workshops sind praxisnah, doch bietet der erste einen stärkeren Fokus auf die theoretische Vermittlung der Gestaltung einer Therapiebeziehung und dem Ausführen von Konfrontationen. Die Theorie wird mit Videobeispielen und Rollenspielen (Demonstration im Plenum) vertieft.

Der zweite Workshop steht nach einer kurzen Wiederholung der Theorie ganz im Zeichen der eigenen Umsetzung und des Übens der Inhalte. Hier herrscht viel Platz für den Austausch der eigenen Erfahrungen, Gruppendiskussionen, Supervision und das Durchführen von Rollenspielen. Die Arbeit im Plenum, aber auch in Kleingruppen ist möglich. Da die Konstellation und die Erfahrungen in jeder Gruppe unterschiedlich sind, werden die Inhalte der Workshops jeweils den Bedürfnissen der Teilnehmenden angepasst.

Zielpublikum

Therapeutische Tätigkeit

 

Kosten je CHF 250.-
Dauer je 7 Stunden
Daten 8. März und 13. September 2019
Zeit 09.30 - 17.30 Uhr

Leiter

Figlioli Patrick

Dr. phil., Teamleiter an der Privatklinik Wyss in Bern auf der stationären Abteilung für Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin PSOMA. Tutor am Postgradualen Masterstudium für Psychotherapie an der Uni Bern zur "Klärungsorientierten Psychotherapie" nach Rainer Sachse.

www.psychotherapie-figlioli.net

Anmeldung

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